Informationsfluss: Dokumentation und Kommunikation im Unternehmen WS 2008/2009

Kai Stapel ,  -> E-Mail

Seminar, 3 Leistungspunkte, unbenotet

Beginn: 08.10.2008

Termin: Mittwoch, 15:00 - 16:30 Uhr, Raum G323

Inhalt

Der Erfolg bei der Entwicklung von Software ist davon abhängig, dass im Projekt die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Dabei ist es wichtig, dass man sowohl den Informationsfluss über Dokumente als auch über direkte Kommunikation betrachtet. Informationsflüsse sind daher wichtiger Bestandteil der Software-Engineering-Forschung. Relevante Aspekte des Informationsaustausches wurden natürlich auch schon in anderen Forschungsgebieten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Informatik, behandelt. Aus den dort gewonnenen Erkenntnissen wollen wir lernen.

Daher sollen in diesem Seminar die Bedeutungen zentraler Begriffe des Informationsaustausches (u. A. Information, Kommunikation und Wissen) in angrenzenden Gebieten des Software Engineerings untersucht werden. Die dort gewonnen Erkenntnisse werden auf die Relevanz für die Softwareentwicklung und die dortige Anwendbarkeit überprüft.

Einführungsveranstaltung

Die Folien der Einführungsveranstaltung sind jetzt verfügbar.

Organisatorisches

Hinweis zum Abstract: Das Abstract eines Papers dient dazu kurz und knapp den Inhalt eines Papers zusammenzufassen. Beantwortet daher bitte folgende Fragen in der angegebenen Reihenfolge im Abstract: "Was ist das Problem?", "Warum ist es ein Problem?", "Was ist die Lösung?" (die eigene, die im Paper beschrieben wird) und "Warum ist es die Lösung?" (Warum löst sie das Problem?). Zu jeder Frage sollte ca. ein Satz geschrieben werden. Manchmal sind aber auch mehr Sätze nötig und auch erlaubt. Insgesamt sollte aber das Abstract kurz und knackig bleiben (max. 150 Wörter nach LNCS-Vorlage). Angewandt auf das Thema dieses Seminars bedeutet das, dass die ersten beiden Fragen von allen ähnlich beantwortet werden: Das Problem, dass euer Thema angeht, sollte immer aus der Softwareentwicklung heraus motiviert werden (ähnlich wie FLOW). Die anderen beiden Fragen beanworten dann, wie euer Thema das Problem löst. Die Antworten stammen aus der Betrachtung, wie das jeweilige Thema in der Softwareentwicklung angwandt werden kann.

Themen

Die Themen wurden in der Einführungsveranstaltung bekannt gegeben. Sie stammen aus den Bereichen Kommunikationstheorie, Informationstheorie, Wissenstheorie, Semantic Web, Computer Supported Collaborative Work und Human-Computer Interaction.

Nr. Datum Referent Präsentation Ausarbeitung
0 08.10.2008 Kai Stapel Einführung & Informationsflussanalyse mit FLOW FLOW-Projekt-Seite
1 15.10.2008 Johannes Lyda Kommunikationstheorie nach Watzlawick Kommunikationstheorie nach Watzlawick und ihre Anwendung in Softwareprojekten
2 22.10.2008 Sven Thomas Wissenstreppe von North Wissensorientierte Unternehmensführung in der Softwareentwicklung
3 29.10.2008 Thorsten Rumann Explizites vs. Implizites Wissen nach Nonaka und Takeuchi Wissensschaffung in der Softwareentwicklung
4 05.11.2008 Christian El Boustani Human-Cumputer-Interaction (HCI) Human-Cumputer Interaction (HCI) in der Softwareentwicklung
5 12.11.2008 Ingo Kitzmann Computer Supported Cooperative Work (CSCW) Computer-Supported Cooperative Work - Merkmale von Gruppenarbeit und ihre Auswirkungen auf die Softwareentwicklung
6 19.11.2008 Thomas Krooß V-Modell XT - Betrachtung der Kommunikationsaspekte Aspekte des FLOW Forschungsprojekts im V-Modell XT - Eine Analyse der Kommunikationsflüsse in kleineren Projekten
7 26.11.2008 Marc Christoph Vollmer Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun
8 03.12.2008 Henrik Gebhardt Kommunikationskanäle Kommunikationskanäle und deren Einsatz in Softwareunternehmen
9 10.12.2008 Sebastian Jaschke Requirements-centred Social Networks Awareness-Verbesserung mit Hilfe von Requirements-Centred Social Networks